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( letzte Ergänzung am 22.06.2019 )

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Das kalte Wetter ist schon lange vorbei, zum Glück. Nach dem Aufenthalt am Kochelsee hatten wir noch eine weitere und letzte Station in Bayern: Am Waginger See in Tettenhausen. Auf diesem Campingplatz waren wir schon im Oktober 2015 und April 2012. Dann kam Österreich. In Obertrum am See (am Obertrumer See) waren wir das erste Mal. Im nächsten Ort, in Andorf, wiederum schon mehrmals. Im Nachbardorf Raab hatten wir den Bremach gekauft. Nun ging er dort ein weiteres Mal in den Service. Der nächste Halt war in Inzell, in der Schlögener Schlinge direkt an der Donau. Es war der letzte uns bekannte Ort auf dieser Reise Richtung Osten. Wir konnten wieder auf kurze Distanz die Schiffe beobachten, Frachter und Cruiser, wie sie Richtung Passau oder Wien fuhren. Die nächsten drei Orte, Au an der Donau, Schönbühel (bei Melk) und Rossatzbach (gegenüber von Dürnstein) lagen auch an der Donau. Diese führte übrigens viel Wasser. Nicht blaues sondern braunes. In Melk besuchten wir das riesige Benediktinerkloster. Von Rossatzbach aus besuchten wir mit dem öffentlichen Bus die Stadt Krems. Dann war Ende Donau. Der nächste Halt war in Poysdorf, ganz im Nordosten von Österreich, im Weinviertel. Poysdorf gilt als Weinhauptstadt und Sekthochburg von Österreich. Der bekannteste Wein ist der Grüne Veltliner.

Unser nächster Ort war dann schon in der Slowakei, in Malé Leváre knapp nach der Grenze. Die Grenze passierten wir bei Angern auf einer kleinen Fähre über den Fluss March (Morava). Ein paar Minuten Fahrt für 5 Euro. Da das Pfingstwochenende bevorstand, hatten wir per eMail auf dem Campingplatz in Malé Leváre reserviert. Das wäre nicht nötig gewesen. Ein riesiges Gelände und fast keine Besucher. Im nächsten Ort, der Stadt Senec, erwartete uns eine Überraschung. Mitten in der Nacht kamen LKWs mit Tiefladeanhängern für einen Luna-Park auf den Campingplatz. Sie manövrierten Stunden, um die Anhänger am richtigen Ort abzustellen. So blieben wir nur eine Nacht hier. Die nächsten Stationen waren Piešťany, Trenčín, Poluvsie. Immer auf Campingplätzen. Die Landschaft wurde interessanter, hügeliger. Aber es war immer noch sehr heiss.

Seit 5 Tagen sind wir in den Bergen Malá Fatra (Kleine Fatra), im Dorf Belá. Endlich können wir angenehmeres Klima geniessen. Die Fatra ist nicht zu verwechseln mit der Tatra (wo wir auch noch hin wollen.) Die Fatra ist ein Teil der Westkarpaten, der höchste Punkt, der Veľký Kriváň, ist auf 1709 m. Vergangenen Mittwoch machten wir eine schöne Bergtour in der Malá Fatra. Ein einfacher schöner Weg auf einem welligen Bergrücken. Der Abstieg war aber extrem mühsam. Er war sehr steil (Zickzack-Wege scheint man hier nicht zu kennen) und wurde wegen einsetzendem Regen auch noch rutschig. Wir hatten nachher zünftig Muskelkater. Das Training fehlte.

Wir sind das erste Mal in der Slowakei. Es erscheint uns gar nicht fremd. Wir können uns einigermassen verständigen. Jüngere Leute sprechen oft einigermassen Englisch. Slowakisch ist eine slawische Sprache. Wie Serbisch, Bulgarisch Russisch. Sprachen die uns nicht fremd sind. So mussten wir nicht erst lernen, dass Brot 'chleb' heisst. In der Slowakei sind wir nun seit 17 Tagen.

Dass wir nicht mehr in Westeuropa sondern in Zentraleuropa sind merken wir auch auf den Campingplätzen. Es sind kaum mehr Wohnmobile anzutreffen, oder Minibusse mit aufklappbarem Dach ala VW oder Mercedes. Die Leute (darunter viele Tschechen und Polen) sind mit PW und Zelt unterwegs, ab und zu mit einem Wohnwagen. Das ist eine Frage des Wohlstandes.

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